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Yukon auf den Spuren der Goldgräber…
Um kaum eine Gegend in Kanada ranken sich so viele Sagen und Legenden wir um das Yukon Territorium. An den Ufern des Yukon River, ca. hundert Kilometer nördlich der Grenze zu British Columbia, liegt Whitehorse, eine Stadt mit ca. 23.000 Einwohnern. Als Hauptstadt des Territoriums zeigt sich die Stadt, eingebettet in die durch die Canyon Mountains geprägte Landschaft, rustikal und typisch. Rau und dennoch charaktervoll wurde Whitehorse zum Mekka von Kunst und Kultur mit vielen Veranstaltungen und historischen Darstellungen. Die geschützte Tallage von Whitehorse beschert dem Gast ein ausgeglichenes Klima.
In Whitehorse machten während des Goldrausches 1898 die Goldsucher und Abenteurer Rast, um Vorräte und Ausrüstung zu fassen. |
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Damals war die heute Stadt nicht mehr als eine Station. Erst mit der Eisenbahn und der Einrichtung eines Verkehrsweges nach Skagway/Alaska entwickelte sich Whitehorse zur Siedlung und damit zum permanenten Ausgangspunkt für die Erforschung des Yukon. Der Bau des Alaska Highway öffnete das Yukon Territorium und insbesondere Whitehorse für den Tourismus.
Nationalparks in Yukon Territory
Seit 1972 ist der Schutz und die Pflege von Flora und Fauna institutionalisiert durch die Gründung von Nationalparks. Sie gehören zu den Highlights für Touristen aus aller Welt, die fernab von der Zivilisation eins mit der Natur sein möchten.
Ivvavik National Park
Mit einem Charter-Flugzeug erreicht man den Park, da es keine Straßenanbindungen gibt, von Inuvik aus, das ca. 800 km nordwestlich von Whitehorse liegt. Gewaltige Berge, nicht enden wollende baumlose Täler weisen auf die Nähe der arktischen Küste. Karibuherden und zahllose, seltene Vögel haben hier ihr zu Hause.
Kluane National Park
Nur 150 km von Whitehorse entfernt, besitzt der Park die größten nichtpolaren Eisflächen der Erde, wundervolle Seelandschaften und eine reiche Fauna und Flora. Überragt vom Mt. Logan, dem höchsten Berg Kanadas mit über 5900 m, ist der Kluane ein Stück unverfälschter Natur, das übrigens zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Vuntut National Park
Der im Norden an den „Iwavik“ grenzenden Nationalpark lässt sich mit dem Charter-Flieger oder mit dem Boot erreichen. Die Seen beherbergen unzählige Wasservögel, Karibu-Herden durchwandern die endlosen Weiten.
Sehenswürdigkeiten
Old Log Church Museum in Whitehorse
Die Holzkirche in typischer Architektur der Pioniere gilt als einzige Holz-Kathedrale der Erde und gibt Zeugnis ab von der frühen Missionarstätigkeit und der Kultur der Indianer.
SS Klondike
Das rekonstruierte Modell des ehemals größten Schaufelrad-Dampfers, der den Yukon befuhr. 1929 gebaut und bereits 7 Jahre später gesunken, ist SS Klondike ein Anziehungsort für alle Touristen.
Takhini Hot Springs
Nur einen „Steinwurf“ von Whitehorse entfernt, liegen die heißen Quellen, die dem Besucher beim Baden Entspannung bieten.
Yukon Transportation Museum
Hier kann man nachvollziehen, welche gewaltigen Mühen notwendig waren, das Yukon-Gebiet für den Verkehr zu erschließen. Boote, Flugzeuge, Hundeschlitten u.v.m. geben Zeugnis davon.
Yukon Wildlife Reservation
Von Whitehorse ist das Wildreservat in weniger als einer Stunde erreichbar. Elche, Wapitis, Bergziegen und viele andere Tierarten des hohen Nordens lassen sich hier aus nächster Nähe beobachten.
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