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Mit dem Kanu ins Abenteuer…
Kanutouren werden bei den Reiseveranstaltern immer häufiger angefragt. In den letzten Jahren entwickelte sich mit dem Trekking- und Incentive-Sport eine wahre Wiedergeburt des Kanufahrens im Urlaub auf klassische Art und Weise z.B. in den Everglades von Florida, dem kanadischen Yukon, aber auch auf den Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Eine Kanutour lässt sich als Incentive in einen naturbezogenen Trekking Urlaub einschließen.
Mit einem einfachen Paddelboot führt der Weg vorbei an traumhafte Landschaften und man genießt die Abendsonne bei ruhigen Paddelschlägen.
Hat man einen Schlafsack im Fußraum des Bootes deponiert, kann man die Nacht im Freien verbringen. In tropischen Gebieten allerdings ist wegen der Gefahren durch Insekten, Schlangen oder Krokodile Vorsicht geboten.
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Mit dem Canadier auf dem Yukon
Hier ist eine Kanureise mit einem Canadier empfehlenswert, der Platz für Zelt, Gepäck und Lebensmittel bietet. Eine Kanutour in Kanada, auf dem Yukon River kann man die Spuren der Goldgräber verfolgen, Geisterstädte entdecken und sich mit einem selbst geangelten Lachs völlig auf die ursprüngliche Natur einlassen. Vielleicht findet man beim Goldwaschen sogar ein paar Nuggets.
Vor allem in unwegsamen Gebieten mit nicht einschätzbaren Flussläufen sind geführte Kanutouren empfehlenswert. Ein erfahrener Guide trägt erheblich dazu bei, den Kanuurlaub sicher zu gestalten und darüber hinaus viel von der Natur und der Historie der Landschaft und seiner Menschen zu erfahren.
Das Kanu ist eines der ältesten Bootsformen. Es zeigt seine Stärken in unwegsamen Gewässern und flachen Flussläufen. Das Führen eines klassischen Kanus, wie es die Indianer bevorzugen, auch Canadier genannt, braucht viel Übung, da es auf Grund seiner schmalen Bauweise leichter kippt als in Europa übliche Ruderboote. Den Canadier rudert man mit einem Stechruder, wechselweise links und rechts. Bei Expeditionen in Urwaldregionen zeigt sich das Kanu, schwer bepackt, auch bei starker Strömung, als ideales Fortbewegungsmittel. Im deutschen Sprachraum gilt der Begriff Kanu als Oberbegriff für alle Boote, die mit einem Paddel bewegt werden.
Könner auf wilden Wassern
Schweden, Norwegen und Finnland ist die Heimat der Kajaks, die von den Inuit stammen. Daran erinnert auch der Begriff „Eskimorolle“, der ein Rettungsmanöver beschreibt, wenn man kieloben treibt. Kajas sind oben geschlossen und gelten als direkte Nachfahren des Einbaums. Im deutschen Sprachraum gehören Kajaks zur Familie der Kanus.
Bei Sport-Kanuten sind Kanutouren auf dem Wildwasser beliebt. Vor allem in den Alpenregionen von Deutschland und Österreich finden sich phantastische Reviere, die immer wieder neue Herausforderungen bieten. Anfänger haben im Wildwasser jedoch nichts zu suchen.
Wer sich als „Beginner“ für Kanureisen als Urlaubsalternative interessiert, sollte sich für einen windgeschützten See oder einen ruhigen Kanallauf entscheiden und möglichst nicht ohne Begleiter unterwegs sein. Geführte Kanutouren findet man bei den entsprechenden Anbietern im Internet, z.B. auf Werra, Lahn, Ruhr und Donau.
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